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Abenteuer Uganda

Kajaks und Kanus

Soca Testival 2012:

Vom 26. bis 28. Mai 2012 findet am Camp Toni in Bovec wieder das Soca Testival statt. Beste Möglichkeit neue und aktuelle Boots- und Paddelmodelle zu testen. mehr …

Norwegen mit Kajak und Ski:

Sechs Wochen lang mit Kajak und Ski unterwegs, 450km Paddelstrecke und jeweils 150kg Gepäck im Kajak. mehr …

Blue and White Katalog 2012:

Endlich ist es soweit! Der neue Blue and White Katalog 2012 steht zum Download bereit. mehr …

Testboote Abverkauf 2012:

Hier kann man Schnäppchen aus der Testbootflotte 2012 ergattern! mehr …

Weißer Nil – Abenteuer Uganda

Uganda? Junge, das ist einfach nur geil! Statt den Winterurlaub in den kalten Alpen zu verbringen startet ein vierköpfige Crew für ein 3 wöchiges Abenteuer ins warme Afrika zum weißen Nil.

Raus aus den winterlichen Alpen – und ab nach Uganda. Dieses Winterpaddelziel bietet den perfekten Unterschlupf für paddelhungrige Kajakfahrer, die auch in der kalten Jahreszeit auf den Sport nicht verziechten wollen. „Uganda? Junge, das ist einfach nur geil! Mach das!“ war die erste Reaktion, die wir auf unser Vorhaben bekamen.

Nach den nötigen Reisevorbereitungen starteten Flo Fischer, Helga Lehner, Johannes Simma und ich unseren Trip in Richtung Süden. Angekommen in dem Dorf Bujagali schlugen wir unser Lager im Eden Rock Resort Camp auf.

Das Camp befindet sich wenige Kilometer unterhalb des Viktoria Sees. Es liegt direkt am weißen Nil, dem längsten Fluss der Welt, der uns in den nächsten Wochen eine atemberaubende Zeit bereiten sollte.

Kajak Reiseziel Uganda

Im Camp waren wir auch nicht die einzigen Paddler. Schon auf dem Weg zum Fluss lernten wir den Schweizer Stefan Oschwald kennen. Seitdem zogen wir zu fünft durch Uganda und genossen die Zeit in diesem wunderbaren Land.

Stefan führte uns durch das zweite Camp, Nile River Explorers,  hinab zum Einstieg. Er konnte er uns souverän durch die uns noch unbekannten Flussabschnitte leiten, da er diese schon seit 3 Wochen erkundet hatte.

Göttliche 25° Wassertemperatur

Kaum im Boot, lernt man schon die Vorzüge des Nils kennen. Geschätzte 25° C Wassertemperatur.

Der weiße Nil bot uns ab sofort faires, warmes Wuchtwasser. Der Schwierigkeitsgrad bewegte sich zumeist im mittleren Bereich.

Somit war das Spielboot auf diesem Fluß der perfekte Begleiter.

Kajaktransport in Uganda

Der Kajaktransport in Uganda funtioniert problemlos. Die „Boda Bodas“ bringen dich mitsamt Kajak bei unmöglichen Straßenverhältnissen von A nach B. Wenn man sich daran gewöhnt hat ist es das beste Taxi der Welt.

Den Abend ließen wir bei Burgern und Bier im Ressort ausklingen, wo man  Paddler aus aller Welt kennenlernen kann. Hier ist der perfekte Ort um Geschichten und Paddelabenteuer auszutauschen.

Sylvester bei 30°

Pünktlich zu Silvester fuhren wir nach Bujagali um dort in das neue Jahr hinein zu feiern. Der Abend begann mit Dinner im „Green Light Restaurant“ (ein kleines Restaurant der Einheimischen in Bujagali) und ein paar Partien Billard mit deren Kindern.

Darauf folgte eine ausgiebige Party und man wurde die nächsten Tage fast ausschließlich mit den Worten „Happy new yeeeear!“ begrüßt.

Die Kinder in Uganda

In der letzten Woche ließen wir uns von den Boda-Bodas zu ein wenig weiter entfernten Siedlungen bringen. Uns interessierte wie die Leute dort wohnen. Die meisten sind sehr arm. Aber trotzdem keineswegs unglücklich!

Die Menschen in Bujagali, ganz besonders die Kinder, sind sehr aufgeschlossen, freundlich und dankbar. Als wir den einheimischen Kindern mitgebrachte T-Shirts schenkten, wichen sie vor Freude kaum mehr von unserer Seite.

Bedrohtes Paddelparadies

Die Erlebnissen der Reise waren absolut atemberaubens. Leider ist die Begeisterung von ein wenig Wehmut getrübt. Nicht mehr vielen Paddlern wird sich diese Gelegenheit bieten.

Energiekonzerne werden im Laufe des Jahres 2011 einen Staudamm mitten durch den Silverback fertigstellen und somit eine weitere Flussperle in einen riesigen Stausee verwandeln. Schade.

News | 02.02.2011 - 08:30